EWHL· Spielbericht· Sa., 26. Sep., 18:30 KI

MAC Budapest bezwingt Spitzenreiter KSV mit spätem Doppelschlag

MAC Budapest rang die KSV Highlanders in der EWHL im Mátyásföldi Jégcsarnok mit 5:3 nieder. Der Tabellendritte setzte sich damit gegen den Spitzenreiter durch, obwohl die Gäste einen Zwei-Tore-Rückstand aufholten. Matchwinnerin war Alexandra Ronai mit dem entscheidenden Treffer in der 58. Minute.

MAC Budapest bezwingt Spitzenreiter KSV mit spätem Doppelschlag

Tabellendritter gegen Spitzenreiter: Die Ausgangslage versprach am 26. September ein interessantes Duell in der EWHL-Saison 2026/27. MAC Budapest empfing die KSV Highlanders vor 48 Zuschauern und stellte sich einer Mannschaft entgegen, die mit Lena Kristin Dauböck auch eine besonders produktive Angreiferin in ihren Reihen hatte. Die gelistete KSV-Topscorerin stand bei sieben Toren und neun Assists. Am Ende entschieden aber Budapests späte Treffer eine wechselhafte Partie.

Im ersten Drittel blieb es beim 0:0. Beide Teams bekamen eine Überzahlgelegenheit: MACs Viktoria Simon musste wegen Spielverzögerung auf die Strafbank (9.), aufseiten der Highlanders fasste Dauböck zwei Minuten wegen eines unerlaubten Checks aus (13.). Kapital schlug daraus keine Mannschaft. Eine Aufschlüsselung der Torschüsse nach Dritteln liegt nicht vor; über die gesamte Begegnung hatte Budapest mit 26:24 knapp die Nase vorne.

Im Mitteldrittel eröffnete Breanne Nicole Trotter nach Vorlage von Megan Adriana Breen bei gleicher Spielerinnenanzahl den Torreigen zum 1:0 (25.). Eine folgende Strafe gegen Andrea Kantorova wegen eines unerlaubten Körperangriffs blieb ohne Gegentreffer (27.). Stattdessen glich Dauböck nach Zuspiel von Natalie Skultetyova bei numerischem Gleichstand aus (31.). MAC antwortete durch Bernadett Anita Nemeth, die eine Vorlage von Jeannie Rachel Wallner zum 2:1 verwertete (34.). Sydney Morgan Russell musste kurz darauf wegen Hakens hinaus (34.), meldete sich aber nach ihrer Rückkehr mit dem 3:1 zurück: Kinga Jokai-Szilagyi und Trotter lieferten die Assists zum Treffer bei gleicher Spielerinnenanzahl (38.).

Im Schlussdrittel brachten die Special Teams die Highlanders zurück. Zunächst wurden Trotter wegen Behinderung (44.) und KSV-Spielerin Michelle van Ooijen wegen Haltens bestraft (48.). Als Trotter wegen Beinstellens und Nemeth wegen eines Checks gegen den Kopf gleichzeitig je zwei Minuten erhielten (50.), nutzten die Gäste ihre Chance konsequent. Marielle Maree Dijkema verkürzte nach Vorlagen von Veronika Hujova und Paige Vreeman bei doppelter Überzahl auf 3:2 (50.). Nur 49 Sekunden später stellte Lisa Schröfl im einfachen Powerplay nach Zuspiel von van Ooijen und Dauböck auf 3:3 (51.). Doch MAC hatte die letzte Antwort: Ronai traf bei gleicher Spielerinnenanzahl ohne ausgewiesenen Assist zum 4:3 (58.). Russell legte ihren zweiten Treffer zum 5:3 nach, ebenfalls ohne ausgewiesene Vorlage und ohne Überzahlvermerk (59.).

Budapest belohnte sich damit trotz des verspielten Vorsprungs mit einem Sieg gegen den Tabellenführer. Ronais spätes Tor gab den Ausschlag, Russells Doppelpack rundete den erfolgreichen Auftritt ab. MAC sammelte wichtige Zähler im Spitzenfeld, während KSV ohne Punkte blieb. Welche konkreten Platzverschiebungen daraus folgen, lässt sich ohne aktualisierte Tabelle nicht feststellen.

Die nächsten Spiele: MAC Budapest empfängt am Samstag, 17. Oktober, um 16:30 Uhr die Sabres St. Pölten und am Sonntag, 18. Oktober, um 13:40 Uhr die VSV Lady Hawks, jeweils im Mátyásföldi Jégcsarnok in Budapest. Die KSV Highlanders spielen am Sonntag, 18. Oktober, gegen die EVB Eagles South Tyrol und am Sonntag, 25. Oktober, gegen die Budapest Jegkorong Akademia, jeweils in der Stadthalle Kapfenberg. Die Uhrzeiten der beiden KSV-Heimspiele sind noch offen.

Tore: 1:0 Trotter (25.), 1:1 Dauböck (31.), 2:1 Nemeth (34.), 3:1 Russell (38.), 3:2 Dijkema (50./PP2), 3:3 Schröfl (51./PP), 4:3 Ronai (58.), 5:3 Russell (59.). / Torschüsse: 26:24 / Zuschauer: 48 / Spielort: Budapest – Mátyásföldi Jégcsarnok.

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