KSV Highlanders drehen Rückstand und siegen in Graz mit 7:3
Die KSV Highlanders entschieden das steirische EWHL-Duell bei den Graz99ers Huskies im Merkur Eisstadion mit 7:3 für sich. Der Tabellenführer unterstrich damit seine Spitzenposition, musste dafür aber einen frühen Rückstand wegstecken. Andrea Kantorova mit zwei Toren und Marielle Maree Dijkema mit vier Assists prägten den Auswärtserfolg.

Sechster gegen Erster: Die Ausgangslage vor dem steirischen Duell in der EWHL-Saison 2026/27 sprach für die KSV Highlanders. Vor 25 Zuschauern hielten die Graz99ers Huskies zunächst dagegen und legten sogar vor. Über die gesamte Partie setzten sich jedoch die Gäste durch, die mit 43:23 Torschüssen auch deutlich mehr Abschlüsse verzeichneten. Eine Aufschlüsselung nach Dritteln liegt nicht vor.
Im ersten Drittel brachte Lily Brazis die Huskies nach Vorarbeit von Halle Lynn Hansen und Uchechi Udeh bei gleicher Stärke in Führung (9.). Andrea Kantorova glich auf Zuspiel von Lisa Schröfl und Marielle Maree Dijkema ebenfalls bei gleicher Stärke aus (12.). Paige Vreeman drehte die Partie nach Assists von Serena Unger und Aimee Seppenwolde mit dem 1:2 (17.), erneut ohne Überzahl. Danach schwächte sich Graz durch Zweiminutenstrafen gegen Brazis wegen Hakens (18.) und Julia Klamminger wegen Beinstellens (20.). Die zweite Strafe wirkte ins Mitteldrittel hinein.
Im Mitteldrittel nutzte Lisa Schröfl dieses Powerplay nach Zuspiel von Dijkema und Lena Kristin Dauböck zum 1:3 (21.). Nur 48 Sekunden später erhöhte Serena Unger bei gleicher Stärke nach Vorarbeit von Seppenwolde und Vreeman auf 1:4 (22.). Pavlina Malinova verkürzte ohne verzeichnete Vorlage, ebenfalls bei gleicher Stärke, auf 2:4 (25.). Je zwei Minuten wegen übertriebener Härte gegen Tamara Grascher und Veronika Hujova folgten (26.). Eine Strafe gegen Maleah Nicole Gillette wegen hohen Stocks (36.) nutzte Kantorova mit ihrem zweiten Treffer: Dijkema und Dauböck assistierten beim 2:5 im Powerplay (37.). Leandra Pirker und Dauböck kassierten anschließend je zwei Minuten wegen Crosschecks (40.).
Im Schlussdrittel musste Tamara Grascher wegen Stockschlags auf die Strafbank (41.). Drei Sekunden nach Ablauf ihrer Strafe traf Lisa Marchl bei gleicher Stärke nach Zuspiel von Dijkema und Schröfl zum 2:6 (43.). Strafen gegen Vreeman wegen Hakens (45.) und Dauböck wegen Stockschlags (47.) eröffneten Graz eine doppelte Überzahl. Uchechi Udeh nutzte sie nach Vorarbeit von Simona und Tamara Grascher zum 3:6 (47.). Später folgten Zweiminutenstrafen gegen Amalie Karaskova wegen übertriebener Härte (55.) und Hujova wegen Behinderung (56.). Bei Simona Grascher ist zudem ein Penalty-Strafvermerk eingetragen (55.); ein Ausgang ist nicht dokumentiert. Seppenwolde setzte bei gleicher Stärke nach Assists von Vreeman und Unger den Schlusspunkt zum 3:7 (59.).
Die Highlanders entschieden jedes Drittel für sich und untermauerten ihre Rolle als Tabellenführer. Kantorovas Doppelpack und Dijkemas vier Vorlagen stachen heraus, während Graz trotz dreier Treffer den Favoriten nicht dauerhaft bremsen konnte. Konkrete neue Tabellenstände sind nicht übermittelt; die Huskies waren als Sechste angetreten.
Die nächsten Spiele: Graz empfängt am Samstag, 17. Oktober, die EVB Eagles South Tyrol und am Samstag, 24. Oktober, die Budapest Jegkorong Akademia, jeweils im Merkur Eisstadion (Halle A). Die Highlanders spielen am Sonntag, 18. Oktober, gegen die EVB Eagles South Tyrol und am Sonntag, 25. Oktober, gegen die Budapest Jegkorong Akademia, beide Male in der Kapfenberger Stadthalle. Die Beginnzeiten sind noch offen.
Tore: 1:0 Brazis (9.), 1:1 Kantorova (12.), 1:2 Vreeman (17.), 1:3 Schröfl (21./PP), 1:4 Unger (22.), 2:4 Malinova (25.), 2:5 Kantorova (37./PP), 2:6 Marchl (43.), 3:6 Udeh (47./PP2), 3:7 Seppenwolde (59.). / Torschüsse: 23:43 / Zuschauer: 25 / Spielort: Graz – Merkur Eisstadion (Halle A).





